Marktblatt-Jubiläum

Marktblatt-JubiläumDas marktblatt – die erste Ausgabe erschien im September 1985 – war 20 Jahre lang die Kundenzeitschrift des Blumengroßmarktes Hamburg. Es begleitete zunächst monatlich, später acht- respektive sechs Mal im Jahr die Entwicklung des BGM.

Im Jahr 2005 übernahmen dann auch die Blumengroßmärkte Dortmund, Frankfurt, Köln, Mannheim, später Karlsruhe und Stuttgart das erfolgreich in Hamburg entwickelte Konzept der Kundeninformation. Dabei war die Zusammenführung der unterschiedlichen Blumengroßmärkte in einem Infomagazin gar nicht so einfach zu bewerkstelligen. Man einigte sich schließlich darauf, auf zwölf Seiten, dem so genannten Mantelheft, über allgemein gültige Themen zu berichten.

Die regionalen Informationen kamen in einen eingehefteten vier- oder achtseitigen Innenteil. Dieses in der grünen Branche einzigartige Konzept hat sich nicht nur bewährt, sondern gibt den Blumengroßmärkten in all ihrer Unterschiedlichkeit doch ein heute so wichtiges einheitliches Erscheinungsbild. Das Motto lautet auch hier: Gemeinsam sind wir stark.

Das Marktblatt erschien seit 2005 zunächst sechs Mal, dann vier Mal im Jahr, zeitnah zu den besonderen Saisontagen der Grünen Branche. Versandt wird es an knapp 16.000 Adressen in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Baden-Württemberg. Es gehen auch einige Exemplare ins benachbarte Elsass und im Norden nach Dänemark.

Zielgruppen sind natürlich vorrangig die Einkäuferinnen und Einkäufer, die auf den Blumengroßmärkten ihren Bedarf decken. Das sind inhabergeführte Blumenfachgeschäfte und Gartencenter, der Wochenmarkthandel, die Friedhofsgeschäfte und weitere Branchen wie etwa die Eventausstatter. Hinzu kommen Institutionen, die nicht nur für die Blumengroßmärkte, sondern auch für die gesamte Grüne Branche von Relevanz sind.

Gedruckt oder online?

Das Marktblatt wird nach wie vor gedruckt und per Post verschickt. Ist das eigentlich noch zeitgemäß? »Ja«, meint BGM Marketing- Geschäftsführer Klaus Bengtsson, der an der Entwicklung und Weiterführung des Marktblattes einen wesentlichen Anteil hat. »Erfahrungsgemäß ist es eher mühsam, die vielen Magazinseiten am Bildschirm oder gar am Smartphone zu lesen. Das machen nur die allerwenigsten Menschen. Darum legen wir eben großen Wert darauf, dass unsere Leserinnen und Leser auch weiterhin in ihrem Marktblatt, jetzt in der Ausgabe 250, blättern und schmökern können.« Was aber nicht heißt, dass die Marktblattthemen nicht auch online auf den Internetseiten der Blumengroßmärkte und auf Facebook zu finden sind.