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halbfertig-produkte nutzen?

Foto: OASISfloristik zu den gedenktagen
Auf dem Blumengroßmarkt gibt es speziell zu den umsatzstarken Gedenktagen Halbfertigprodukte, die dem Fachhandel Arbeitszeit ersparen sollen. Ist das ein praxisgerechtes Angebot für den Blumenfachhandel?

Dazu sagt Marcel Schulz (Deutscher Meister der Floristen 2015 und jetzt auch als Verkaufstrainer tätig): »Will man als Fachgeschäft auf fertige Werkstücke zurückgreifen, empfiehlt es sich, diese als Basis zu sehen und kleine Änderungen vorzunehmen oder ihm den letzten Schliff zu geben. Viele Geschäfte entscheiden sich für halbfertige Gesteckunterlagen aus Koniferen. Dabei haben sie die Möglichkeit, die Basis an ihre Anforderungen anzupassen und die Gestecke nach ihrem Gusto zu vollenden.«

Dazu gab es in der Facebook-Gruppe »Florum« einige Meinungen aus der Praxis. Eine Floristin aus Baden-Württemberg meint: »Ich finde, man sollte sich schon ein wenig abheben von den fertigen Stücken, die überall angeboten werden. Wir sind Floristen und wollen auch unser Können zeigen. Die Kunden sehen schon den Unterschied, ob es selbst gemacht ist oder nicht und sind auch bereit, etwas mehr dafür zu zahlen.«

Ein Kollege aus Bayern ist der Meinung, dass die Halbfertigprodukte ideal sind, um sie als Grundlage zu nutzen: »Ich spare Arbeitszeit und kann dennoch meine eigene Kreativität einsetzen. Für mich ideal.« Aus Nordrhein-Westfalen gab es folgende Meinung: »Ich muss sagen, dass ich die Gestelle aus Moos wie beispielsweise Herzen, Bücher oder Kreuze gerne kaufe. Sie sind preisgünstig, und ich kann mich darauf konzentrieren, die Teile wertiger zu gestalten. In der hektischen Zeit hilft mir das sehr.«


Foto: OASIS