| |
Das gefühlsmäßige Verhältnis vieler Menschen zum christlichen Osterfest hat sich zwar deutlich gewandelt, aber die überlieferten Symbole sind erhalten geblieben. Deren ursprüngliche Bedeutung, die eigentlich ja noch aus vorchristlichen, sprich heidnischen Zeiten stammt, ist größtenteils in Vergessenheit geraten. Aber nichts desto trotz spielen Henne, Hahn, Küken, Ei und Nest sowie Hase und Lamm als Accessoires eine zentrale Rolle bei österlichen Dekorationen und Präsenten.
Farbfavoriten
Gelb, Grün und Weiß sind die typischen Osterfarben. Mag sonst das folkloristische Rot/Weiß im Frühling aktuell sein oder das frische Blau/Weiß die Herzen der Verbraucher höher schlagen lassen: Zu Ostern bevorzugen die Verbraucher strahlendes Gelb, frisches Grün und zartes Frühlingsweiß. Was allerdings nicht bedeutet, dass man sich ausschließlich auf auf blumige Angebote in diesen Farbkompositionen beschränken sollte. Österliche Arrangements in frühlingsbunt, trendrot, modischviolett oder sehnsuchtsblau finden ganz sicher auch ihre Käufer.
Blütensortiment
Das Schnittblumen-Sortiment um die Osterzeit ist recht umfangreich, alle Farbnuancen sind ausreichend vertreten. Trotz der Angebotsvielfalt zählen aber nur einige Blüten zu den österlichen Kultblumen. Eindeutige Favoriten sind die Narzissen und hier speziell die "Osterglocken". Die Verbrauchernachfrage erfährt zum Osterfest ihren Höhepunkt. Danach lassen sich Narzissen nur noch schwer absetzen. Zweite österliche Kultblume ist die Tulpe. Hinzu kommen die vielen kleinen Zwiebelblüher, wie Scilla, Muscari oder Hyacinthus, die beliebt sind, aber nicht den Oster-Kult-Status besitzen wie Narzissen und Tulpen.
Bewegliches Fest
Ostern gehört zu den sogenannten beweglichen Festen. Das heißt: Es wird nicht wie etwa Weihnachten an einem bestimmten, festen Datum gefeiert, sondern an einem von Jahr zu Jahr variierenden Termin. Der Grund: Das 1. Konzil von Nicäa legte 325 n. Chr. fest, dass der Ostersonntag am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang gefeiert wird. Daraus ergibt sich, dass der Ostersonntag nach dem im Westen gültigen gregorianischen Kalender frühestens auf den 22. März, spätest möglich auf den 25. April fällt.
|
| AL |
|
|