Valentinstag 2002
Blumiges von Herz zu Herz
Der Valentinstag gehört nachweisbar zu den bekanntesten Geschenktagen. Eine Umfrage der Centralen Marketinggesellschaft der Deutschen Agrarwirtschaft (CMA) hat es an den Tag gebracht: Mehr als 80 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung ist der 14. Februar als weltweiter "Tag der Liebenden" wohl bekannt.
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Die Medien tragen Jahr für Jahr das Ihrige dazu bei, auf diesen für den Einzelhandel wichtigen Umsatzträger in vielen - kritischen wie wohlwollenden - redaktionellen Beiträgen hinzuweisen. Doch es ist nicht nur der Blumenfachhandel, der hier profitieren möchte. Viele andere Branchen stellen ihre Produkte ebenso als die "idealen Liebesbotschafter" dar. Das bedeutet, dass gerade die im Verhältnis "kleine" grüne Branche trotz des hohen Bekanntheitsgrades des Valentinstages die Werbeanstrengungen für sich sowie Blumen und Pflanzen weiter verstärken muss. Blumen (und nicht Pralinen oder Parfüms) sind die Liebesboten überhaupt.
Positive Aussichten
Die Aussichten auf einen geschäftlich erfolgreich verlaufenden Valentinstag sind durchaus positiv. Immerhin fällt der 14. Februar in diesem Jahr auf einen verkaufsstarken Donnerstag. Das bedeutet zum einen, dass auch die Berufstätigen Liebes-, Sympathie- und Dankeschön-Grüße an Kolleginnen und Kollegen überreichen können. Versteht sich, dass für das schnelle frühmorgendliche "Stoßgeschäft" ausreichend fertig gebundene Werkstücke parat stehen müssen. Denn viel Zeit zum Warten haben Berufstätige morgens nicht. Natürlich fördert ein umfangreiches Angebot zu früher Stunde - mit einer entsprechend aufmerksamkeitsstarken Werbung versteht sich - auch Spontankäufe.
Sag es mit Herz
Das Herz ist zweifellos das Valentinssymbol schlechthin. Ob als Accessoire oder in Blüten ausgesteckt: Man kann so "herzlich" die Worte "Ich liebe dich", die vielen so schwer von der Zunge gehen, ohne große Peinlichkeit ausdrücken.
Angesprochen werden mit der Präsentation blumiger Herzen vor allem Männer. Sie sind dann dankbare (Valentinstags-)Kunden, wenn sie die schnelle Problemlösung geboten bekommen und mit gutem Gewissen annehmen können, mit ihrem Präsent gut anzukommen.
Gelegenheitskäufer
Statistiker haben vor einiger Zeit im Auftrag der CMA ermittelt, dass Männer durchschnittlich 2,8mal im Jahr Blumen kaufen, also eher zu den Gelegenheitskäufern zählen. Valentinstag, Muttertag und Geburtstag sind typische Anlässe, die die Herren zum Blumenkauf "zwingen". Wer Männer von Gelegenheitskäufern zu Stammkunden machen möchte (und wer will das nicht?!?), sollte ihre Einkaufsgewohnheiten kennen. Das heißt: Der männliche Teil der Bevölkerung schätzt keine langen Wartezeiten, und ihr "Problem" sollte möglichst auf einen Blick lösbar sein. Wer es schafft, den Herren die Schwellenangst zu nehmen und sie an den Wochenmarktstand, ins Fachgeschäft oder in den Endverkaufsbetrieb zu "locken" und sie mit seinem Angebot zu überzeugen, der hat sicherlich treue Stammkunden gewonnen. Der Valentinstag ist eine prima Gelegenheit, mit der Überzeugungsarbeit erfolgreich zu beginnen.
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