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Einlass-System bewährt
Die Messeverantwortlichen hatten nach langer Diskussion entschieden, das Einlass-System zu verändern. Das erste Mal gab es keine Gutscheine für den kostenlosen Zutritt zur Messe im Markt Blatt. Statt dessen hatten alle BGM-Einkäuferinnen und -Einkäufer mit einem gültigen Marktausweis freien Eintritt zur Gärtner- und Floristenfachmesse. Helmut Werner, Geschäftsführer des Gartenbauverbandes Nord stellte fest: "Es gab bei der Einlasskontrolle kaum Probleme. Im Gegenteil. Viele Messebesucher zeigten sich erfreut darüber, dass diesmal weniger Branchenfremde, sprich Endverbraucher, gesichtet wurden."
Flächenerweiterung
Erstmals wurde Halle "C" in das Messegeschehen mit einbezogen. Die auch sonst dort ansässigen Marktbeschicker boten ihr umfangreiches Sortiment an. Rechtzeitig zur Fachmesse konnte die Firma Max Bruhn ihren neuen Stand in Halle "C" beziehen. Ein sicherlich auch während des alltäglichen Morgenmarktes Hallen belebendes Element. Gut zugängliche Regale bieten an diesem neuen Standort viel Raum für die Präsentation von Floristenbedarfsartikeln, Vasen und Keramikgefäßen, Seidenblumen und den vielen Saisonartikeln.
Service & Produkte
Eng wurde es in der grünen Straße am Messestand der Marktgemeinschaft immer dann, wenn man den Floristmeisterinnen Andrea Scheppmann und Sabine Paschke beim Arbeiten genau auf die Finger sehen konnte. Die Beiden zeigten eine in der alltäglichen Praxis umsetzbare Floristik und boten fachliche Informationen rund um Ware & Verkauf.
Viele neue Anregungen gaben die Top-Floristinnen für das Veredeln von Topfpflanzen. Sie zeigten anschaulich, wie aus preisgünstigen Massenblühern mit wenigen Accessoires und einer dekorativen Topf-Umhüllung ein attraktives Präsent entsteht. Blumiges in der Tüte war ein weiterer für den Geschenkesektor wichtiger Gestaltungsas-pekt. Inzwischen bietet der Bedarfshandel auf dem BGM unterschiedliche Tüten zum kaufanregenden Verpacken von Blumen und Pflanzen an.
Interessant für die Umsatz steigernde Verwertung von erblühten Rosen ist das von Andrea Scheppmann gezeigte Wachsen. Eigentlich eine altbekannte Technik, die wieder reaktiviert wurde. Auf diese Art kann man auch prima ältere Wachsreste verarbeiten. |
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