Papiertüte wird 100




Sie spielt eine tragende Rolle bei jeder Shoppingtour: die Papiertüte. Ob auf dem Kurfürstendamm, den Champs-Élysées, der Fifth Avenue, der Mö oder in der Einkaufsmeile von Kiel oder Lübeck: die Tragetasche aus Papier ist einfach überall präsent. Bereits vor 100 Jahren wurde sie von der heutigen VP-Group in Deutschland unter dem Namen „Handfrei“ patentiert. Denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte man beim Einkaufen oft eben keine Hand frei.

 
Heute ist die Tragetasche aus Papier eine Ikone der Alltagskultur. Sie ist nicht nur praktisches Verpackungs- und Transportmittel, sondern ein Imageträger mit hohem kreativem Potenzial. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, was Aussehen und Form der Papiertasche angeht. Mal erscheint sie als Klassiker im unifarbenen Look, als Eyecatcher mit farbenfrohen Mustern und Bildern oder als Designertragetasche in feinster Papierqualität, die noch in Handarbeit hergestellt wird. Sie ist ein wahres Chamäleon, das in Fußgängerzonen und Shoppingpassagen auch nach hundert Jahren die Blicke auf sich zieht.

Die modernere "Schwester" der Papier-Tragetasche ist aus Kunststoffen gefertigt. Sie hat zwar nicht das Edel-Image des Originals, ist aber aus dem Alltag des Einzelhandels und damit auch des Blumeneinzelhandels nicht mehr wegzudenken. Übrigens: Tüten in vielen Formaten gibt es auf dem BGM beim Bedarfshandel.
Blumengossmarkt Hamburg