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| "Der Wunsch nach einem Markt-Event mit Floristikshow und Wareneinkauf wurde aus dem Kundenkreis schon vor einiger Zeit an uns herangetragen", erläutert BGM-Marketing-Chef Klaus Bengtsson. "Aber es ist halt nicht ganz einfach, die vielen Firmen, die unter dem Dach des Blumengroßmarktes angesiedelt sind, für das Vorhaben zu gewinnen." Aber schließlich ist es doch gelungen, eine große Zahl Marktbeschicker zu motivieren, sich mit ihrem Sortiment, mit ihrem Sach- und Fachverstand und natürlich mit viel guter Laune an der Show- und Verkaufsveranstaltung zu beteiligen. Dabei wurden alle Warenbereiche - Schnittblumen, Grün, Topfpflanzen, Gehölze und Stauden sowie Bedarfsartikel - bestens abgedeckt.
Gute Vorbereitung ist der halbe Erfolg ...
"Die Vorbereitungen für eine Floristikshow mit Verkaufsmarkt sind sehr viel intensiver als für eine der klassischen Veranstaltungen, wie sie der BGM seit mehr als zehn Jahren durchführt", erklärt John Langley, einer der Bühnenprotagonisten. "Wir haben nicht einfach Ware eingekauft, sondern viele Gespräche mit Händlern geführt. Welche Produkte sollen besonders herausgestellt werden? Was bleibt bei den Bedarfshändlern in den Regalen liegen, weil Einkäuferinnen und Einkäufer nicht so recht wissen, wie sie damit umgehen sollen? Was gibt es Neues im Schnittgrünbereich?" Nicht nur für die beiden gestandenen Fachmänner Harald Kehr und John Langley waren dies teilweise neue Erfahrungen. Auch die Meisterschülerinnen haben auf diese Weise ihre Warenkenntnisse enorm erweitert und viele Händlerkontakte geknüpft.
Zu den Vorbereitungsarbeiten des BGM-Markt-Events "Sommer in Sicht" gehörte natürlich auch, die große Mehrzweckhalle in einen Veranstaltungsort zu verwandeln. Wer den Raum im Verkaufsalltag kennt, ist immer wieder fasziniert, was die Profis der Firma Bühnenwerk in wenigen Stunden daraus machen können. Und so erwartete die Fachbesucher eine Bühne, die sich mit einem "richtigen" Theater durchaus messen konnte. Die blumige Dekoration sowie eine perfekte Licht- und Tontechnik trugen ebenfalls zum Erfolg bei. Nicht zu vergessen die stimmungsvolle Musik, mit der FDF-Nord-Geschäftsführer Michael Bergmann die drei Floristikshows bereicherte.
Und los geht's ....
Um 16.00 Uhr öffnete der BGM am 21. April alle Tore zum Einkaufsmarkt. War der eine oder andere Organisator und Marktbeschicker bis zu diesem Zeitpunkt noch unsicher, ob die norddeutschen Blumenfachhändler das Angebot annehmen würden, konnte er beruhigt aufatmen: Schon zu Beginn des Markt-Events war der Parkplatz gut gefüllt, die ersten Gäste besetzten die Stühle in der Showhalle, Einkaufswagen wurden von Stand zu Stand durch die Halle geschoben und füllten sich zusehends.
Eine halbe Stunde nach Marktbeginn fiel der Startschuss für die erste Floristikshow. Harald Kehr und John Langley, beide bühnenerfahren und sprachlich versiert, stimmten ihre Kolleginnen und Kollegen mit launigen Worten und viel fachlichem Know-how auf die bevorstehende Sommerzeit ein. Dieses Mal standen nicht opulente Werkstücke, riesige Eyecatcher und eine Floristik zum Staunen im Mittelpunkt der Show, sondern all die "kleinen" Dinge, mit denen der Blumenfachhandel Tag für Tag sein Geld verdienen muss.
"Convenience Floristik" nannte John Langley die Werkstücke, die in wenigen Minuten zu fertigen sind. Dafür bietet der Bedarfshandel eine Fülle unterschiedlicher Gestelle, Kränze, Schalen, Körbe und Accessoires an. Dinge, die Discounter, Kettenläden und Möbelhäuser den Endverbrauchern ebenfalls anbieten ... allerdings ohne die floristische Veredlung. Damit hebt sich der Blumenfachhandel positiv von seinen Wettbewerbern ab.
Harald Kehr verdeutlichte dem Publikum anschaulich den Wert von Zusatzverkäufen. Er regte an, zu einem Blumenarrangement doch das passende Gefäß und eventuell sogar eine schöne Präsentationssäule anzubieten. Und er zeigte, wie man Geschenke, etwa CDs, Wein oder Bücher, blumig verpacken kann. Diese Vorschläge honorierten die Showbesucher mit Zustimmung und viel Beifall.
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| Neben den beiden erfahrenen Floristmeistern hatten natürlich auch die Meisterschülerinnen ihren Auftritt. Sie präsentierten sommerliche Kränze, duftende Blumensträuße und farblich ansprechende Gestecke, gearbeitet aus den Materialien, die in den kommenden Wochen das Bild auf dem Blumengroßmarkt Hamburg prägen. Einige Floristinnen und Floristen vermissten zwar eine "Top-Floristik mit Unikatcharakter", aber das Gros des Publikums war dankbar dafür, viele "Anregungen für ihren Geschäftsalltag" mitnehmen zu können.
Fazit ...
Zufrieden zeigten sich die am Markt-Event beteiligten Erzeuger und Händler. Man hatte "gut verkauft", "viele neue Kontakte geknüpft", "endlich mal Zeit, mit Kunden zu sprechen" oder war "froh, dabei gewesen zu sein". Dieses positive Gesamtergebnis wird sicherlich andere Marktbeschicker animieren, beim nächsten BGM-Event-Markt auch mit dabei zu sein. |
| Blumengrossmarkt Hamburg |
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