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Sicher, der Pfennig enthält Kupfer, und das wirkt zugegebenermaßen antibakteriell. Aber ... das Geldstück müsste schon sehr lange im Wasser verbleiben, bis es nur im Entferntesten eine Wirkung zeigen könnte. Die Bakterien sind da wesentlich schneller. Das Spiel um Leben und Tod würden die auch im Blumenvasenwasser unerwünschten Plagegeister haushoch gewinnen.
Was wirklich hilft, wenn man seine Blütenpracht in der Vase lange genießen möchte ist: Eine auch innen saubere Vase mit handwarmem Wasser (Vorsicht, es gibt Ausnahmen! Tulpen lieben Eiswasser.) langsam einfüllen. Blumen mit einem scharfen Messer (keine Schere) schräg anschneiden. Dem Vasenwasser ein handelsübliches Frischhaltemittel zufügen. Und ab mit der Blütenpracht an einen Ort, an dem es keine Zugluft und keine direkte Sonneneinstrahlung gibt.
Übrigens: Im Verkaufsgespräch mit Kunden sollte man mit seiner Wortwahl vorsichtig sein. Es gibt Menschen, die fühlen sich persönlich beleidigt, wenn man ihre Hausmittelchen als »völlig unwirksam« oder gar mit »Humbug« bezeichnet. Bei Blumen und Pflanzen gibt es zwar keinen Placebo-Effekt, doch Zucker in Verbindung mit etwas Chinin oder einem Tropfen Chlor (Klorix) kann durchaus Wirkung zeigen ... wenn dann noch das Vasenwasser täglich gewechselt und das Gefäß jedes Mal peinlich sauber gereinigt wird.
Foto: Blumenbüro Holland |
| Blumengrossmarkt Hamburg |
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