Mehrweg schlägt Einweg




Mehrweg ist deutlich vorteilhafter als Einweg. Das ist das Ergebnis einer europaweiten Studie der "Stiftung Initiative Mehrweg" zur Nachhaltigkeit von Verpackungssystemen.

 
"Mehrweg schlägt Einweg" fasste der Geschäftsführer der Stiftung, Clemens Stroetmann, die Ergebnisse der Studie zusammen. Einmal mehr habe sich erwiesen, so der ehemalige Staatssekretär des Bundesumweltministeriums, dass Mehrwegsysteme das "Mittel der Wahl" seien. Als besonders erfreulich wertete er die Tatsache, dass Mehrwegsysteme über die ökologische Vorteilhaftigkeit hinaus auch das kostengünstigste und - über den gesamten Lebenszyklus betrachtet - auch das sicherste Transportsystem darstelle. "Ökologie und Ökonomie gehen bei Nutzung von Kunststoff-Mehrwegpaletten eine hervorragende Symbiose ein", betonte der Geschäftsführer.

Die Studie belegt unter anderem in eindrucksvoller Weise, dass wirtschaftliches Denken und verantwortungsbewusstes Handeln zum Schutz der Umwelt keine Gegensätze sein müssen. Bezüglich der Umwelteffekte wurden der Primärenergieverbrauch, das Treibhauspotential (Treibhauseffekt, Klimawirkung), das Ozonabbaupotential (Schädigung des Ozonschildes) und das Photooxidationsbildungspotential (Sommersmog) untersucht. Darüber hinaus wurden die Kosten des gesamten Lebenszyklus betrachtet. Mehrweg liegt überall weit vorn. Unschlagbar sind auch die Kostenvorteile des Mehrwegsystems.
Fazit der Studie: "Mehrweg ist der Weg und Einweg ein Irrweg".
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