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Das meiste Geld wird für Orchideen im Topf ausgegeben: 2005 waren es rund 240 Mio. Euro, das entspricht einem Anteil von etwa 22 Prozent an den Ausgaben für Zimmerpflanzen. Die Nachfrage nach Orchideen befindet sich weiterhin in einem starken Aufwärtstrend. Dies ist übrigens auch einer der Hauptgründe für den deutlichen Anstieg der Ausgaben für Zimmerpflanzen. Auf Platz zwei der Ausgaben für Zimmerpflanzen landete 2005 der Weihnachtsstern mit rund 120 Mio. Euro. Dabei ist die Saison von Euphorbia pulcherrima sehr kurz, fast der komplette Umsatz konzentriert sich auf die Monate November und Dezember. An dritter Stelle folgten nach ZMP-Schätzungen Alpenveilchen, für die die Verbraucher in Deutschland im vergangenen Jahr 95 Mio. Euro ausgaben.
Die Gründe für die große Nachfrage an Weihnachtssternen und Cyclamen liegen auf der Hand. Zum einen wird besonders auf dem Blumengroßmarkt ausschließlich Qualitätsware gehandelt. Zum anderen zeigen die Werbekampagnen für diese Produkte eine deutliche Wirkung. Und ein Drittes kommt speziell bei den Cyclamen hinzu. Diese Zimmerpflanze ist besonders bei den älteren Damen gefragt – eine große Bevölkerungsgruppe mit im Verhältnis gutem Einkommen. Wobei noch hinzukommt, dass jüngere Verbraucher Cyclamen gern an ihre Großmütter verschenken.
Wo kaufen sie denn?
Private Verbraucher unterscheiden hinsichtlich der Einkaufsstätten deutlich zwischen blühenden und grünen Zimmerpflanzen: Die blühenden Gewächse werden bevorzugt in Blumenfachgeschäften, Gärtnereien, auf Wochenmärkten und in Gartencentern gekauft. Diese Fachgeschäfte hatten nach Angaben des GfK-Verbraucherpanels im vergangenen Jahr einen Marktanteil von rund 62 Prozent an den Ausgaben für blühende Zimmerpflanzen. Bei grünen Zimmerpflanzen dagegen kamen 2005 die Fachgeschäfte lediglich auf einen Anteil von etwas mehr als 40 Prozent, fast die Hälfte der Ausgaben privater Verbraucher entfiel auf Baumärkte und den Lebensmitteleinzelhandel. Bei den blühenden Zimmerpflanzen betrug der Marktanteil dieser beiden Einkaufsstätten nur 35 Prozent.
Informationen: ZMP
Foto: Blumenbüro Holland |
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