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Zahlen sprechen stets eine klare Sprache – auch beim Indoorgrün. Im vergangenen Jahr haben die Verbraucher für Blütenpflanzen 1,49 Milliarden Euro, für Grünpflanzen 0,42 Milliarden Euro ausgegeben. Was bedeutet, dass der Anteil der Blütenpflanzen bei 78,1 Prozent liegt, der von Grünpflanzen bei 21,9 Prozent.
Aber das bedeutet nun nicht, dass Grünpflanzen vom Verbraucher links liegen gelassen werden. Im Gegenteil. Interessante Produkte wie beispielsweise die neue Sansevieria 'Skyline' haben eine gute Chance, Verkaufsrenner zu werden. Voraussetzung ist, dass solche Pflanzen im Blumenfachhandel besonders herausgestellt werden und nicht versteckt in einer Ladenecke ihr Dasein fristen.
Die Akzeptanz der Grünpflanzen lässt sich auch durch ein ausgefeiltes Verkaufskonzept erhöhen. So hat ein großes schwedisches Möbelhaus vor einigen Jahren eine völlig unbekannte Pflanze, nämlich Juncus effusus spiralis, aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Der Trick war, dem Gewächs einen verkaufsträchtigen Namen zu geben. Statt der gebräuchlichen deutschen Bezeichung 'Flatterbinse', wählte man das herrliche 'Liebeslocken'. Diese waren dann in fast jedem Verkaufswagen zu finden.
Foto: Blumenbüro Holland
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