Vermarktungskonzept


Test bestanden

Auf ein neues Schnittblumen-Vermarktungskonzept setzen einige Endverkaufsbetriebe in Nordrhein-Westfalen. Sie verzichten auf die üblichen üppig aufgesteckten Präsentationsvasen und auf das Binden von Sträußen im Beisein des Kunden. Statt dessen gibt es vorbereitete Blumensträuße in verschiedenen Farben, Stilrichtungen und Preislagen. Bedenken der Kunden, diese fertigen Sträuße seien nicht frisch und deshalb weniger haltbar, begegnet man mit einer fünftägigen Haltbarkeitsgarantie.

 
Die Schnittblumen werden bei diesem als Ideenstrauß bezeichneten Vermarktungskonzept sofort nach der Anlieferung verarbeitet. Ausgenommen sind lediglich rote Rosen, die weiterhin als Einzelblüten angeboten werden. Erste Erfahrungen mit dem Vermarktungskonzept Ideenstrauß zeigen, dass die Kunden das Angebot gerne nutzen, denn sie können ganz ohne Wartezeit aus einem umfangreichen Angebot an unterschiedlichen Sträußen auswählen. Vorteilhaft für den Kunden ist auch, dass der Preis des Straußes von vornherein fest steht. Gerade Verbraucher, die nur selten Blumensträuße kaufen, haben häufig keine Vorstellung, was sie überhaupt wollen und was sie für den angedachten Preis erwarten können.

Für den Blumenfachhandel ermöglicht das neue Konzept eine rationellere Arbeitsweise und eine Reduzierung der Warenverluste. Schließlich kommen zufriedene Kunden auch gerne wieder und tragen damit zur Stabilisierung des Umsatzes bei.
Blumengroßmarkt