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| Dass die Binnenkonjunktur Deutschlands an Schwung verloren hat, ist bekannt. Supermärkte und Discounter profitierten von der gestiegenen Preissensibilität des Verbrauchers und der Propagierung des „Schnäppchens” als Vermittler eines positiven Lebensgefühls.
Die neuesten Marktforschungsergebnisse der GFK – Gesellschaft für Konsumforschung - lassen aber den Schluss zu, dass neue Entwicklungen dem Blumenmarkt wieder Rückenwind geben könnten. Die GFK führte einen Vergleich zum Einkaufsverhalten der ersten drei Quartale der Jahre 2004 und 2005 durch. Die Ergebnisse dieses Vergleiches zeigten eine Veränderung des Konsumverhaltens 2005.
Der traditionelle Fachhandel mit Blumen und Pflanzen konnte seine Position nicht nur behaupten, sondern sogar ausbauen. Die Käuferreichweite für Schnittblumen und Topfpflanzen weist seit Jahren erstmalig wieder nach oben. Insbesondere das Fachgeschäft konnte von dieser Entwicklung profitieren, es hat 2005 Umsatzanteile vor allem im Schnittblumenmarkt mit 4,4 Prozent dazu gewonnen. Der Lebensmitteleinzelhandel bleibt bei Schnittblumen auf gleichem Umsatzniveau bei knapp 15 Prozent. Im Bereich der Topfpflanzen zeigte sich in Bezug auf die Vorlieben der Konsumenten eine Verschiebung innerhalb des Sortiments. Blühende Zimmerpflanzen verloren etwa 2,5 Prozent Umsatzanteil, Grünpflanzen gewannen rund 1,1 Prozent hinzu.
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| (Info-Quelle: Blumenbüro Holland) |
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