Schnittblumenpflege






 
Nicht nur Menschen, auch Schnittblumen möchten individuell behandelt werden. Nachfolgend einige spezielle Tipps zur Warenpflege.

Aconitum (Eisenhut): Schnittblumennahrung verwenden und darauf achten, dass kein Blatt im Vasenwasser hängt. Diese Maßnahmen verlängern die Haltbarkeitsrate des Eisenhutes beträchtlich.


Alstroemerien (Inkalilie): Sie sorgen für Fülle und Farbe in bunten Sträußen und sollten nicht zu knospig eingekauft werden. Die Farbe muss schon gut erkennbar sein. Optimale Lagertemperatur: fünf Grad Celsius, nicht trocken lagern.


Bouvardia: Für Bouvardien gibt es ein spezielles "Frischhaltemittel", das genau zu dosieren ist. Bei Verwendung eines Universalpräparates nur die Hälfte der sonst üblichen Dosierung nehmen, da es ansonsten zu Blattverbrennungen kommt.


Celosia (Hahnenkamm): Die Reife ist bei Celosien ausschlaggebend für die Haltbarkeit. Das richtige Reifestadium ist erreicht, wenn ein Drittel der Blüten an der Seite des Kammes geöffnet sind. Saubere Vasen und frisches Wasser sind äußerst wichtig.


Delphinium (Rittersporn): Vorzeitigem Blütenfall wird durch Vorbehandlung vorgebeugt. Der Zusatz von Schnittblumennahrung ist in jedem Fall empfehlenswert.


Eustoma: Diese Schnittblume ist empfindlich gegen Botrytisbefall (Grauschimmel). Daher sollten starke Temperaturschwankungen vermieden werden, bei dem feuchter Niederschlag entstehen könnte.


Helianthus (Sonnenblume): Viel sauberes Wasser verhindert ein Eintrocknen der Stiele. Dunkelgrüne Blattfarbe weist auf eine gute Abhärtung hin.


Rosen: Auf Schnittreife achten, etwas reifere Blüten öffnen sich besser. Sauberes Wasser, Neuanschnitt und die richtige Dosierung von Schnittblumennahrung sorgen für optimale Haltbarkeit


Trachelium: Beachtet werden muss die Anfälligkeit für Bakterien und Ethylen. Das bedeutet: Schnittblumennahrung verwenden und kein reifendes Obst in Vasennähe platzieren. Man sollte starke und abrupte Temperaturveränderungen vermeiden.
Angelika Langley (flower@t-online.de)