Gartenbau


Heiter bis wolkig

Die wirtschaftliche Lage vieler deutscher Gartenbauunternehmen ist nach wie vor nicht rosig. Aber es gibt durchaus auch positive Entwicklungen. Daten und Zahlen aus 2005, die von der Zentralen Markt- und Preisberichtsstelle (ZMP) kürzlich in Berlin vorgestellt wurden, belegen, dass in Teilbereichen des Gartenbaus Umsatzzuwächse erzielt werden konnten. Denn trotz zeitweise schlechter Witterungsbedingungen, hoher Energiepreise sowie immer noch nicht ausreichender politischer Rahmenbedingungen gaben die Bundesbürger im Jahr 2005 für Pflanzen, Blumen, Obst und Gemüse zumindest teilweise mehr Geld aus.

 
So verzeichnet der Gesamtmarkt für Blumen, Zierpflanzen und Ziergehölze im Jahr 2005 ein geringes Wachstum von etwa einem halben Prozentpunkt gegenüber 2004. Der private Verbrauch und die Ausgaben öffentlicher und gewerblicher Konsumenten (Marktvolumen) wird laut ZMP bei etwa 8,56 Milliarden Euro liegen, was (bei 82 Millionen Bundesbürgern) einem Pro-Kopf-Verbrauch von rund 104 Euro entspricht (2004 = 102 Euro). Sogar im Vergleich zum sehr guten Jahr 2003 ist noch ein leichtes Plus zu verzeichnen.

Ausgabefreudig zeigten sich die Verbraucher beim Kauf von Beet- und Balkonpflanzen, blühenden Zimmerpflanzen sowie Schnittblumen. In etwa stabil bis leicht rückläufig ist das Ergebnis auf dem Staudenmarkt. Rückschläge musste das Gehölzsegment hinnehmen.


Quelle: Pressestelle ZVG
Foto: Blumenbüro Holland

Blumengroßmarkt