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| Tulpen geben den Ton an
Unter den frühlingsblühenden Zwiebelblumen steht die Tulpe unangefochten an erster Stelle. Aus gutem Grund: Das Sortiment punktet mit einer erstaunlichen Formenvielfalt. Sie reicht von den sachlich schlichten Kelchen der Triumpf-Tulpen über die an Trollblumen erinnernden gefüllten Sorten und den verspielten Typen der Lilienblütigen bis zu den exzentrischen Papageientulpen. Übertroffen wird die Formenvielfaltnur noch durch die Vielfalt an Farben.
Schnitt-Tulpen halten sich - bei guter Pflege - rund eine Woche in der Vase. Und auch, wenn sie in die Vergänglichkeit übergehen, sind Tulpen durchaus noch attraktiv. Aus den eher steif anmutenden Blütenkelchen, die gerade auf festem Stiel stehen, entwickeln sich verspielte, gekrümmte Unikate, die ihre Blütenblätter weit öffnen und ihre Stempel und Staubgefäße nach oben recken.
Den farbigen Tulpenbunden sieht man nicht an, welche Verwandlungskünstler diese Blumen eigentlich sind, wenn sie fachkundig verarbeitet werden. Im Gegensatz zu den meisten Blumen wächst die Tulpe auch noch in der Vase weiter. Die Stiele werden etwas länger, während sich die Blütenkelche zu großen Blütensternen öffnen. Bei der Kombination mit anderen Blumen sollte man dieses Wachstum berücksichtigen. Denn: Es wirkt ausgesprochen unästhetisch, wenn aus einem formbetonten, dekorativen Strauß schon nach wenigen Stunden einige Tulpen um Kopfeslänge herausragen!
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| Blumengroßmarkt |
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