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| Das Blumenbüro Holland wagt diese generell positive Prognose und nimmt dabei Bezug auf 24 Länder bei Schnittblumen (inkl. Vereinigte Staaten und Japan) und auf 22 Länder bei Topfpflanzenpflanzen. Als treibende Kraft hinter diesem massiven Marktwachstum sieht das Blumenbüro Holland unter anderem zunehmenden Eigenbedarf und die fortschreitende Sortimentserweiterung.
Schnittblumenkonsum plus 30 Prozent
Die Experten sehen voraus: Der Schnittblumenkonsum steigt bis 2014 um 30 Prozent auf rund 32 Milliarden Euro. Großbritannien überholt Deutschland als größten Konsummarkt für Schnittblumen in der Europäischen Union. Wie bei Spanien und Irland wird die günstige Entwicklung in diesem Land weiter fortschreiten. Von den neuen EU-Mitgliedstaaten weisen Ungarn und Tschechien die besten Ergebnisse auf. Polen folgt in einigem Abstand, hat jedoch auf längere Sicht viel Potenzial.
Für den russischen Blumen- und Pflanzenmarkt sehen die Experten besonders rosige Zeiten voraus: eine Umsatzverdopplung bereits bis 2009. Der kaufkräftige Mittelstand nimmt dort stetig zu und der professionelle Groß- und Einzelhandel entwickelt sich auch außerhalb von Moskau und St. Petersburg. Gesättigte Märkte wie die Niederlande, Deutschland, Belgien, Italien und Japan wachsen kaum. Die Vereinigten Staaten schneiden da mit einem Konsumanstieg von rund zehn Prozent besser ab.
Topfpflanzenkonsum plus 35 Prozent
Der gesamte Topfpflanzenkonsum wird im Jahr 2014 einen Wert von fast 14 Milliarden Euro erreichen, rund 35 Prozent mehr als 2004. Die Vereinigten Staaten und Japan werden dabei außer Acht gelassen. Dort sind Zimmerpflanzen einfach "kein Thema". Die starke Konsumzunahme ist unter anderem eine Folge des gewachsenen Interesses für Wohnen und Einrichtung.
Länder mit dem schnellsten Wachstum im Bereich Topfpflanzen sind Russland, Ungarn, Polen, Tschechien, Slowakei, Spanien, Portugal, Irland und Großbritannien – sagen die Experten des Blumenbüros Holland voraus.
Blumenfachhandel
Mehr Umsatz, niedrigerer Marktanteil
Auch im Hinblick auf die Absatzkanäle gibt es viel Bewegung. Zwei Kanäle – Blumenfachhandel und Supermarkt – realisieren rund 75 Prozent des Schnittblumenumsatzes. Der Blumenfachhandel verliert zwar Marktanteile und fällt von 52 Prozent in 2004 auf 48 Prozent in 2014 zurück, bleibt jedoch deutlich stärker als der Supermarkt (wachsender Marktanteil von 24 auf 28 Prozent). Markt- und Straßenverkauf wissen sich gut zu behaupten.
Der Absatz von Zimmerpflanzen vollzieht sich über verschiedene Kanäle. Gartencenter und vor allem Baumärkte verstärken ihre Position auf beachtliche 16 beziehungsweise 11 Prozent Marktanteil. Supermärkte behaupten sich mit 25 Prozent und Blumenfachgeschäfte müssen sinkende Marktanteile konstatieren. Ihr Anteil geht von 31 auf 27 Prozent zurück - dennoch nimmt ihr Umsatz dank des starken Marktwachstums zu.
Foto: ZVG
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| Blumengrossmarkt Hamburg |
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