Tradition der Gedenktage




Zu den Totengedenktagen im November ist es den meisten Menschen ein besonderes Anliegen, die Gräber festlich zu schmücken und sich zum gemeinsamen Besuch des Familiengrabes zusammenzufinden.

 
Sie folgen damit einer Jahrhunderte alten Tradition: Schon seit dem 7. Jahrhundert n. Chr. begehen katholische Christen das Allerheiligenfest. Was einst der Verehrung der Märtyrer und Heiligen diente, entwickelte sich zu einem allgemeinen Gedenkfest für die Toten. In den evangelischen Kirchengemeinden ist es seit dem 15. Jahrhundert Brauch, am Totensonntag der Verstorbenen zu gedenken. Der Volkstrauertag ist dagegen ein staatlicher Gedenktag moderner Prägung: Seit 1952 mahnt er, sich der Opfer von Krieg, Terror und Gewalt zu erinnern.

Foto CMA


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