Werkzeuge für Floristen




Blumenbinden ist Handarbeit. Diese Aussage ist richtig - aber so ganz ohne Werkzeuge geht’s denn doch nicht.

 
Schon beim Vorbereiten der Ware für den Verkauf reichen die Hände allein nicht aus. Da kommt das scharfe Messer zum Einsatz. Werden Rosen „fertiggemacht“, setzen einige den "Abdorner", andere eine Abdornmaschine oder das Messer ein. Nach dem Binden eines Straußes müssen die Blumenstiele egalisiert werden. Da hat die Rosenschere ihren Auftritt. Wenn Schleifenband benötigt wird, kommt die Bandschere zum Einsatz. Besteht das „Band“ aus Papier (etwa bei Paperribbon), sollte man die Papierschere parat haben. Draht wird mit einem Seitenschneider gekürzt.
Messer, (Abdorner), Rosen-, Band- und Papierschere sowie Seitenschneider gehören zur Standardausrüstung aller, die im Blumenfachhandel tätig sind. Ein Satz Werkzeuge für jede Arbeitskraft, immer griffbereit wenn’s nötig ist - das wäre schön. In der Praxis sieht es oft leider anders aus. Messer? Immer wenn man’s braucht, ist es weg. Der Griff in die Kiste mit dem Nachschub ist unausweichlich. Da freut sich der Bedarfshandel, und der Chef zahlt.
Rosenschere? Wenn da, dann meist stumpf. Warum? Ganz einfach! Mit diesem so genannten Universalwerkzeug werden nicht nur Blumenstiele, sondern auch Drähte gekürzt. Das macht auch die gute „Felco“ nicht allzu lange mit.
Wo ist die Papierschere? Nicht da - na dann nehmen wir halt die Bandschere. Das Ergebnis: Der nächste, der Textilband abschneiden möchte, hat Probleme, denn das Gerät ist leicht stumpf, trennt die Fasern nicht sauber. Peinlich, denn auch bei Kleinigkeiten- wie einem sauberen Bandende – zeigt sich der Profi.
Tipp: Weihnachtszeit = Geschenkezeit. Das gilt sicher auch im Blumenfachhandel. Ein Werkzeugset (Messer, Rosen-, Band- und Papierschere sowie Seitenschneider) ist ein passendes Präsent für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Bedarfshandel auf dem Blumengroßmarkt hat das passende Werkzeug für Sie parat.

Blumengroßmarkt