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Rosen haben in allen Phasen unseres Lebens eine besondere Bedeutung. Ein Rosensträußchen, das bei der Bestattung ins Grab geworfen wird, ist ein würdiger Gruß des Trauernden an den Verstorbenen. Rote Rosen stehen für die Liebe, ihre Stacheln aber zugleich auch für den empfundenen Schmerz. Daher hat die Rose im Trauerarrangement an den persönlichen Gedenktagen, wie dem Hochzeits- oder Sterbetag, auf dem Grab ihre ganz besondere Berechtigung.
Leider gerät das Wissen um die traditionelle Symbolik der Blumen und Pflanzen, gerade im Hinblick auf die Trauerkultur, mehr und mehr in Vergessenheit. Zum Auffrischen der Kenntnisse nachfolgend eine Übersicht ausgewählter Symbolpflanzen:
Akelei - Sinnbild des Heiligen Geistes
Alpenveilchen - Die Färbung im Blüteninneren erinnert an ein blutendes Herz
Chrysantheme - Totenblume zur Abwehr dämonischer Einflüsse. In China symbolisiert die Blüte den Sieg über die Kräfte des Winters
Buchs und Efeu - Immergrüne Blätter sind Zeichen der Unsterblichkeit; seit der Christianisierung Symbol für ein christliches Leben
Eibe - Totenbaum, dessen Zweige früher traditionell Grabschmuck am Totensonntag waren
Iris - Besiegeln im Christentum den Bund Gottes mit den Menschen
Lilie - Weiße Sorten sind Zeichen der Unschuld und Reinheit
Nelke - Frucht und Blatt erinnern an die Nägel bei der Kreuzigung Christi
Rosen - Rote Rosen stehen für das Blut Christi, weiße sind christliche Sinnbilder Marias, geknickte Rosen bezeugen ein früh beendetes Leben
Stiefmütterchen - Die dreifarbige Blüte ist Sinnbild für die Dreifaltigkeit
Strohblume - In der Antike traditioneller Blütenschmuck für Kranzgebinde mit positiver Wirkung auf die Seele
Wacholder - Schutz vor bösen Mächten; Segensbaum zu Palmsonntag.
Foto: ZVG
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