Frühlingsromantik ...
... mit persönlichen Botschaften
Das tägliche Leben ist unglaublich komplex. Die Menschen werden überhäuft mit Informationen und überschwemmt von Massenprodukten. In solchen Zeiten streben viele nach dem Einfachen, dem Individuellen. Man ist verstärkt dazu bereit, sich Zeit zu nehmen, seinen eigenen Befindlichkeiten nachzuspüren und private Kontakte zu pflege. Es wird wiederentdeckt, dass die einfachen Dinge des Lebens emotionalen "Wundertütencharakter" besitzen. Man freut sich, beim Aufräumen den alten Zinnsoldaten aus Kinderzeiten wieder zu finden. Die schönste Muschel vom Lieblingsstrand erhält einen besonderen Platz. Ebenso wie der Korken einer Flasche, die zu einem speziellen Anlass getrunken wurde. Es sind diese mit Emotionen belegten Fundstücke, Besitztümer oder Sammelobjekte, die ohne Worte etwas über unsere Persönlichkeit und unser Leben erzählen.
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Von dieser gesellschaftlichen Strömung wird die Floristik im Frühling 2005 inspiriert. "Personal Notes", was frei übersetzt soviel wie "persönliche Handschrift" bedeutet, haben die Experten des Blumenbüros Holland die trendige Frühlingsfloristik genannt. Freundlich und romantisch muten die Arrangements aus duftenden Freesien, üppigen Rosen, prall gefüllten Ranunkeln, verspielten Narzissen, fröhlichen Tulpen und sternenförmigen Astrantien an.
Trendfarben der Saison
Es sind die zarten Pastelltöne, kombiniert mit neutralen oder dunklen Farben (vor allem Rot oder Violett) und die romantischen Blüten, die bei dem Inspirationsthema "Personal Notes" im Mittelpunkt stehen. Rosa und Pink spielen eine wichtige Rolle, haben aber nie eine kitschige oder gar süßliche Ausstrahlung. In diesem Rahmen ist im Frühjahr 2005 alles erlaubt, was gefällt und eine persönliche Handschrift trägt.
Das Romantik-Sortiment
Tulpen, Narzissen, Rosen, Ranunkeln und Freesien sind die Trendblumen im Frühling 2005. Es sind Werkstoffe, die allesamt zum Standard-Sortiment des Blumenfachhandels gehören, durch die ungewöhnliche Präsentation jedoch in den Augen der Verbraucher wieder "begehrenswert" sind.
Eine etwas ungewöhnliche, nicht alltägliche Schnittblume ist Astrantia, die hierzulande unter dem schönen Namen "Sterndolde" gehandelt wird. Ihre Schönheit verdankt sie dem ungewöhnlichen, sternförmigen Blütenaufbau: Die Basis der an sich unscheinbaren Blüte bildet eine elegante Krause, die sich aus altrosa-weißen Hüllblättern zusammensetzt. Der zu seiner Zeit führende Schweizer Botaniker Albrecht von Haller (1708 bis 1777) beschreibt in seinem Lehrgedicht „Die Alpen“ die Sterndolde mit feinsinniger Lyrik:
„Dort wirft ein glänzend Blatt, in Finger ausgekerbet, Auf einen hellen Bach den grünen Widerschein.
Der Blumen zarten Schnee, den matter Purpur färbet,
Schließt ein gestreifter Stern in weiße Strahlen ein."
Ein wenig Poesie in prosaischen Zeiten kann nicht schaden. Darum präsentieren Sie einen ganz persönlichen Frühlingsstrauß doch einmal mit einigen eingearbeiteten Sterndolden und den romantischen Zeilen von Albrecht von Haller
Fotos: Blumenbüro Holland
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