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Anemonen: Beim Einkauf darauf achten, dass sie kräftige, gerade Stiele haben. Diese sind für ein gutes Aufblühen wichtig. Das aufrecht stehende Lagern beugt dem Verkrümmen vor. Ware in wenig Wasser stellen, Schnittblumennahrung zugeben und bei 2 bis 5 Grad Celsius lagern.
Hippeastrum: Amaryllis in gutem Reifezustand kommen mit halb geöffneten Kelchblättern in den Handel. Die Blumen sind in diesem Stadium leicht zu verletzen und müssen stabil verpackt werden.
Hyacinthus: Bei Hyazinthen lässt man immer ein wenig Zwiebelboden am Stiel. Für eine optimale Wasseraufnahme sollte dieser nicht entfernt werden.
Muscari: Die kleinen Perlhyazinthen werden in Papier eingerollt in Kartons geliefert. Die Blumen müssen so kühl wie möglich, jedoch frostfrei gelagert werden. Je höher die Temperatur, desto schneller öffnen sich die Blüten. Zugabe von Schnittblumennahrung ist empfehlenswert.
Narcissus: Die "Kultblumen der Osterzeit" sollten zwischen 2 und 5 Grad Celsius gelagert werden. Der abgesonderte Schleim ist für andere Blumen schädlich. Narzissen daher separat 24 Stunden zum Ausschleimen in Eimer stellen. Günstig ist, spezielle Schnittblumennahrung für Narzissen zu verwenden.
Prunus: Diese Blütenzweige behalten ihren Zierwert sieben bis zehn Tage. Es hat sich bewährt, dem Vasenwasser ein spezielles Mittel für Schnittzweige beizugeben. Die Zweige in ausreichend handwarmes Wasser stellen. Eine Lagerung bei 2 bis 8 Grad Celsius ist empfehlenswert.
Syringa: Flieder blüht viel länger, und die Blüten öffnen sich besser, wenn spezielle Pflanzennahrung für Schnittzweige verwendet wird. Die holzigen Stiele nicht mit einem Hammer breit klopfen, das kann zu bakteriellen Infektionen führen. Stiele mit einem scharfen Messer anschneiden.
Tulipa: Nach dem Schneiden wachsen Tulpen noch ein paar Zentimeter weiter, was bei der Gestaltung unbedingt berücksichtigt werden sollte. Schlappe Stiele werden wieder kräftig, wenn sie angeschnitten und in Papier eingerollt für eine halbe Stunde an einem kühlen Ort in Wasser stehen. Lagertemperatur: 2 bis 5 Grad Celsius.
Viburnum: Schlappe Blütentrauben werden verhindert, wenn die Zweige sich voll saugen, ohne dass die Schutzhüllen entfernt werden. Nach zwei Stunden kann man die Zweige verarbeiten. Verwenden Sie warmes Wasser.
Convallaria (Topf): Maiglöckchen bleiben an einem kühlen Standort ohne direktes Sonnenlicht lange attraktiv. Düngen ist nicht notwendig, da die Pflanzen ihre Kraft aus den Rhizomen ziehen. Die Topfballen sollten nicht austrocknen.
Primula: Botrytis (Fäulepilz) ist für Primeln eine ernste Gefahr. Vermeiden Sie daher starke Temperaturschwankungen. Die sich dadurch bildende Feuchtigkeit auf der Pflanze kann zu Botrytis führen. Angegriffene Pflanzen wegen der "Ansteckungsgefahr" sofort entsorgen (nicht auf den Kompost). Wichtig: Substrat nie austrocknen lassen.
Tulipa (Topf): Topftulpen benötigen keinen Dünger, da die Zwiebeln die notwendige Pflanzennahrung enthalten. Wenig gießen. Beim Einkauf darauf achten, dass die Blütenknospen ausreichend reif sind.
Fotos: Blumenbüro Holland
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