Primula


Die "Kleine Erste"

Schon die "alten Römer" hatten eine Vorliebe für diesen Frühlingsboten, der sich selbst durch kühles Vorführungswetter nicht vom Blühen abhalten lässt. Primula, die kleine Erste, nannten sie diese Pflanze. Bei uns wurde daraus – ein wenig verkürzt – die Primel. Rund 550 Arten umfasst die Gattung, deren Vertreter vorzugsweise in Europa und Asien wachsen.

 
Der Verkaufs-Star ist Primula vulgaris. Sie wird seit Jahren als Frühlingsbote Nummer Eins beworben und blüht auf Fensterbänken, in Balkonkästen, Schalen sowie Beeten und natürlich auch auf Friedhöfen. Gemeinsam mit Stiefmütterchen, Bellis, niedrigen Tulpen und Narzissen eröffnen Primeln die Beet- und Balkonpflanzensaison und vertreiben die Reste des Winterschmucks.

Bunt gemischt

Wie ein Biedermeier-Sträußchen sitzen die Primel-Blüten im Kranz der grünen Blätter. Die Farbpalette ist vielfältig und reicht von reinem Weiß über Creme, Rosa, Gelb, Rot und Purpur bis zu dunklem Blau und Violett. Kräftige Töne sind ebenso vertreten wie zartes Pastell. Die meisten ziert ein gelber Fleck im Zentrum. Einige Sorten tragen einen feinen weißen Rand um die Blüten.

Energiesparend kultiviert

Das vielfarbige, optimistische, frische Aussehen ist aber nicht der einzige Grund dafür, dass Primula vulgaris in den ersten Monaten des Jahres zu den Hauptkulturen zählen. Für ihr Wachstum wird wenig Wärmezufuhr benötigt. Primeln lieben es kühl, und meist reicht die natürliche Sonneneinstrahlung völlig aus, um im Gewächshaus die benötigten vier bis sechs Grad Celsius zu halten. Bei dieser Temperatur wachsen die Primeln kräftig und kompakt heran und zeigen sich blühwillig.
Blumengroßmarkt Hamburg