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Proteaceen sind mit rund 1.600 Arten auf den Südspitzen der Kontinente zu Hause. Sie sind „lebende Fossile“ aus der Zeit vor dem Kontinentaldrift, als die Südkontinente noch einen Erdteil, Gondwana, bildeten. Das war vor etwa 100 Millionen Jahren. Die Proteaceen-Familie ist ungeheuer vielgestaltig, weshalb sie der Botaniker Peter-Joseph Lenné nach dem Gott Proteus benannte. Dieser war, so die griechische Mythologie, der Sohn des Meergottes Poseidon, der auf einer Insel Robben hütete und die Gabe des Vorhersehens besaß. Um jedoch sein Wissen um vergangene, gegenwärtige und zukünftige Dinge nicht offenbaren zu müssen, machte er von seiner Fähigkeit Gebrauch, seine Gestalt zu ändern und verwandelte sich dabei in Panther, Eber, Löwen oder Schlangen, Wasser oder Bäume.
Die herrlichen, kräftigen Blüten der Protea halten sich im Wasser lange frisch, können aber auch getrocknet werden. Eigentlich trocknen sie in der Vase ganz von selbst, so dass der Verbraucher von der nicht ganz preiswerten Blüte wirklich lange etwas hat. Kombiniert man die „lebenden Fossile“ mit den anderen Winterstars, wie Amaryllis, Milchstern oder Chrysantheme und einigen „wilden“ Werkstoffen, lassen sich Sträuße im Sinne von "wild white" kreieren, in denen sich die Faszination für die Urkraft der Natur zeigt.
Foto: Blumenbüro Holland
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