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Werkstücke á la "wild white" haben oft "wilde", unregelmäßige Konturen und präsentieren sich auf der Farbskala, die die Natur im Winter bereithält. Zwischen dicken Ästen, Baumrinde, Federn, Wurzelwerk, Kork und unbehandelter Baumwolle zeigen sich die Blumen vor allem in Weißnuancen. Besonders in Szene gesetzt werden spinnenartige Chrysanthemen, zarte Christrosen, sternförmige Ornithogalum, schmetterlingshafte Orchideen, prächtige Amaryllis und exotische Proteen. Die Blumen haben Symbolcharakter wie ein Amulett oder Talisman zur Abwehr beängstigender, magischer Kräfte. Auch Pflanzen oder Zwiebelgewächse mit ausgespültem Wurzelwerk werden in die Sträuße verwoben, um einen möglichst groben, archaischen (altertümlichen) Effekt zu erzielen. Die Vasen und Gefäße, in denen die "wilden" Wintersträuße gut zur Geltung kommen, sind von ihrer Anmutung grob, unregelmäßig und dickwandig.
Foto: FDF Tendenzenteam
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| Blumengroßmarkt Hamburg |
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