Rosen ...


... in Szene gesetzt

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose … dieser viel zitierte Satz von Gertrude Stein fasst die große Bedeutung der Rose zusammen, die sie sich durch die Jahrtausende erhalten hat. Um Rosen zu lieben, muss man weder aus England stammen noch pensioniert sein. Früher stand die Rose als Königin der Blumen für Luxus und Wohlstand. Davon zeugen noch heute große alte Rosengärten, die ihren Besitzern eine ständige Quelle der Inspiration boten. Heute sind Rosen kein Luxusgut mehr. Wer keinen Garten besitzt, kann sich auf dem Balkon oder der Terrasse an der Königin der Blumen erfreuen. Dem Kundenwunsch hinsichtlich Größe, Wuchs, Blütenfarbe und Duft sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Für den Blumenfachhandel Gründe genug, Rosen in ihrer Vielfalt immer wieder gekonnt in Szene zu setzen.

 
Der Blumengroßmarkt Hamburg bietet in den Sommermonaten nicht nur ein umfangreiches Sortiment an Schnittrosen, sondern auch Topf- und Kübelpflanzen für Gartenbeete und Kästen. Wer eine Rosenaktion durchführen möchte – egal ob mit Schnitt- oder Ballenware - kann aus dem Vollen schöpfen, denn die Sortenvielfalt ist enorm.


Um ein wenig „Ordnung“ in die Angebotsfülle der Ballenware zu bringen, schlägt der deutsche Rosenexperte Robert Markley als Einteilung Folgendes vor:

Pralle Blütenpracht:
Alte Rosensorten mit duftender Blütenfülle, Englische Rosen mit starker Blütenfülle, Duft und meist guter Regenfestigkeit sowie „romantische“ Nostalgierosen (nach Züchtung mit „alten“ Eigenschaften) liegen zur Zeit besonders im Trend.

Vertikale Flächendecker:
Das sind Kletterrosen, meist mehrmals blühend bis drei Meter Höhe sowie Rambler (einmal blühende Rosen), starkwüchsig bis fünf Meter Höhe.

Solitärwuchs:
Darunter versteht man öfter blühende Strauchrosen (1,50 bis 2,50 Meter) mit aufrechtem Wuchs sowie Wildrosen als einmal blühende Sträucher mit einfachen Blüten in Höhen zwischen einem und drei Metern.

Horizontale Flächendecker:
So bezeichnet man genügsame Sorten mit horizontalem Wuchs für Flächenpflanzungen, 0,50 bis 1,30 Meter Höhe, sowie Rugosa-Rosen mit Salztoleranz und Duft.

Rosen mit edlem Beetcharakter:
Hierzu zählen Beet-, Zwerg- und Edelrosen.


Hochstämmchenrosen:
Diese gibt es in allen Sortengruppen, sie entstehen durch Veredelung auf verschiedene Höhen. Hochstämmchenrosen sind ebenso wie Rosenbögen derzeit sehr beliebt.


Daneben sollte man jedoch auch Sorten zeigen, die sich für Problembereiche eignen, beispielsweise hitzetolerante oder frostharte Sorten, Rosen für halbschattige oder regenreiche Standorte, Duftrosen, Sorten für Ampeln oder Kästen. Containerrosen lassen sich auf Tischen in Masse präsentieren, attraktive Solitärpflanzen wie Stämmchen stehen besser in einer Einzelpräsentation. Duftrosen können zu einem besonderen Sinnes-Erlebnis für den Kunden werden. Hinzugesellen sollten sich außerdem typische Begleitpflanzen. Musterbepflanzungen nimmt der Kunde gerne an. Sie unterstützen ihn in seiner Kaufentscheidung.

Zusatzsortiment

Zu dem Pflanzensortiment lassen sich auch andere Artikel wie Rankhilfen, Spaliere, Rosenkugeln und –gitter anbieten. Hinzu kommen Arbeitshandschuhe, Rosenscheren, verschiedene Töpfe zum Bepflanzen und ein Pflanzenschutzsortiment. Für denjenigen Kunden, der zum Liebhaber werden könnte, eignet sich Rosen-Fachliteratur.
teba