Strategie und Planung




Das erste Halbjahr 2004 ist vorüber ... die Belebung des Einzelhandels, von vielen heiß ersehnt, lässt weiter auf sich warten. Etliche Unternehmer beklagen vehement die Kaufzurückhaltung der Verbraucher. Es gibt aber auch solche, die geschäftlich erfolgreich agieren. Von denen kann man lernen, kann ihre Konzepte auf das eigene Unternehmen zuschneiden.

 
Einen konsequenten Erfolgsweg geht beispielsweise Tchibo mit der Strategie „Jede Woche eine neue Welt“. Für eine kurze Zeit wird eine begrenzte Anzahl an Produkten angeboten, die dem Geschmack eines Massenpublikums entsprechen. Es sind Massenprodukte, aber keine Billigware. Es sind Saisonartikel, die punktgenau angeboten werden – zu Einzel-Preisen, die erschwinglich sind.

Diesen Tchibo-Weg kann auch der Blumenfachhandel gehen. Da könnte es dann heißen: „Jede Woche eine neue Blumenwelt“. Neben dem Standard-Sortiment - das bei Tchibo der Kaffee ist – kann man von Donnerstag bis Mittwoch eine ganz besondere Verkaufsidee in den Mittelpunkt stellen. Und zwar optisch sehr auffällig.

Im Sommer, der Hochzeit der Garten-, Terrassen- und Balkonpartys könnten dies blumige Geschenkideen sein. Etwa Outdoorpflanzen in Dosen, Tüten, Taschen oder Henkelgefäßen wie sie auf den untenstehenden Abbildungen zu sehen sind.

Ein weiteres Beispiel sind Bäckereien, die Produkte zu bestimmten Tageszeiten oder Wochentagen anbieten, etwa die Feierabendbrötchen oder den Sonntagsstuten. Auch das ist im Blumenfachhandel machbar. Aktivieren Sie doch einmal ein früher gebräuchliches Ritual, nämlich den Samstagsstrauß. An diesem Tag gehen meist die Männer einkaufen, holen die Frühstücksbrötchen fürs Familienfrühstück. Wer hier den kleinen, pfiffig gebundenen Strauß quasi griffbereit in einer Tüte verpackt so präsentiert, dass der Mann nur noch zuzugreifen braucht, macht ein gutes Geschäft.

Und noch ein drittes Konzept, das in die Schiene „Geiz ist geil“ passt. Nutzen Sie die Schwellenpreise, die zu DM-Zeiten Gang und Gäbe waren und auch jetzt ihre Wirkung nicht verfehlen. An der Mini-Rose in der kleinen Papiertasche oder der Pelargonie in der Retro-Dose für EUR 4,99 kann wohl kaum jemand vorbeigehen, ohne zuzureifen. Bieten Sie diese kleinen Mitbringsel nur nicht als Einzelstücke an, die werden garantiert zum Ladenhüter. Nutzen Sie Körbe, Tableaus oder Tische, mit farblich sortierten Produkten in Griffhöhe bestückt. Dann wird es sicherlich der „Renner“.

Für all diese Verkaufsideen ist der Blumengroßmarkt Hamburg Ihr Partner. Sie erhalten neben Blumen und Pflanzen die passenden Accessoires und Gefäße für jede nur denkbare Aktion....garantiert.
Blumengrossmarkt Hamburg