Frühlingstrend 2004


Grafische Spielereien

Den typischen Saisonblühern einen überraschenden, zeitgemäßen Auftritt verleihen - das ist eigentlicher Sinn und Zweck der floristischen Tendenzen. Dem Frühlingstrend 2004 haben die Experten vom Blumenbüro Holland den Namen "graphic play" (grafische Spielereien) gegeben.

 
Frisch, fröhlich, ein kleines bisschen kindlich verspielt, überraschend kombiniert und duftend - so soll "graphic play" floristisch umgesetzt werden.

Tulpen, Hyazinthen, Muscari, Gerbera, Iris und Mageriten - die Trendblumen dieses Frühlings - sind den Verbrauchern wohlbekannt. Werden sie nach gewohnter Art und Weise in Verkaufsvasen präsentiert, übt das oftmals nur wenig Reiz auf den flüchtigen Betrachter aus. Fällt der Kundenblick aber zunächst auf eine Blütenpräsentation, die völlig aus dem üblichen Rahmen fällt, ist der Überraschungsmoment groß. Der Wunsch, seine vier Wände mit einem frühlingsfrischen Arrangement aufzupeppen, oder es zu verschenken, ist geweckt. Der kleine Schritt zum Kauf ist schnell getan. Kommt jetzt noch ein freundliches Lächeln beim Verkauf hinzu und werden einige Frischetipps für längere Blütenfreude gegeben, ist der Kunde voll und ganz zufrieden.



Graphic Play im Überblick:

Anmutung
Ehrlich, verspielt, direkt, einfach, fröhlich mit klaren Umrissen und Zeichnungen.


Farben
Aktuell sind frische helle Farben wie cremiges, helles und strahlendes Gelb, helles und dunkles Blau sowie ein sanftes Graublau, Pink, Rot, helles und dunkles Grün sowie Graugrün.
Diese Töne werden im Kontrast zueinander verwendet. Eine wichtige Rolle spielen Schwarz und Weiß.


Materialien
Plexiglas; Papier; Pappe; lackiertes Holz; lackiertes Metall; Edelstahl; Baumwolle; Emaille; Filz; Plastik; glatte Keramik


Muster
Piktogramme, Grafiken, einfache Streifen oder Karos, Scherenschnitte, einfache, kindliche Zeichnungen
Blumengrossmarkt Hamburg