Allerlei rund um's Osterei




Unverzichtbar in der Osterzeit ist das Ei. Ostereier zu färben, zu verstecken, zu suchen und zu essen ist ein weit verbreiteter Brauch. In früheren Zeiten wurden die Ostereier der Frühlingsgöttin Ostara zum Opfer gebracht.

 
Einst sollte das Essen von Eiern zu Ostern nicht nur die Manneskraft stärken, sondern auch der allgemeinen Gesundheit dienen.

Zur 40-tägigen Fastenzeit durften keine Eier gegessen werden. Damit die in der Zwischenzeit anfallenden Eier nicht schlecht wurden, mussten sie haltbar gemacht werden. Dazu kochte man sie in Wasser. Es ist überliefert, dass Pflanzenteile zum Färben der Eier mit in das Kochwasser getan wurden. So wurden später die gekochten von den rohen Eiern unterschieden.

Seit dem 12. Jahrhundert ist vornehmlich der Ostersamstag der Tag, an dem die Ostereier gefärbt werden, um dann mit anderen Lebensmitteln in bunten Körben zu Ostern in der Kirche geweiht zu werden.

Am Ostersonntag durften die Kinder dann die vom Osterhasen versteckten Ostereier suchen. Dabei war die Farbe nicht bedeutungslos. Wer zuerst ein blaues Ei aufspürte, hatte mit Pech zu rechnen, ein rotes hingegen versprach drei Tage Glück

Nicht nur das Ei an sich hat Symbolkraft, auch die Farben auf Ostereiern haben eine Bedeutung.

Rot
Kraft, Liebe, Lebensfreude, Blut (Lebenssaft), Magie, Wärme, Kult- und Opfergabe

Grün
Hoffnung, Neubeginn (Frühling), Glück, Zufriedenheit, Ruhe, Harmonie

Blau
Unglück und Kälte

Gold
Prunk und das Göttliche an der Geschichte Jesu

Gelb
Licht, Sonne, Helligkeit, Hoffnung
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