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Beim Kauf eines Weihnachtsbaumes braucht niemand ein schlechtes Gewissen zu haben. Im Gegensatz zum Kunststoff-Weihnachtsbaum entzieht der natürliche Weihnachtsbaum der Atmosphäre CO2. Während der Wachstumsphase von zehn Jahren bindet ein Hektar Weihnachtsbaumkultur rund 95 bis 145 Tonnen CO2 und produziert gleichzeitig 70 bis 105 Tonnen Sauerstoff. Durch 2.500 Hektar Weihnachtsbaum-Produktionsfläche (in Schleswig-Holstein) werden in zehn Jahren rund 270.000 Tonnen Sauerstoff produziert, mit denen etwa 75.000 Tonnen fossile Energieträger verbrannt werden können. Auch die Waldfläche wird durch die große Zahl der jährlich eingeschlagenen Weihnachtsbäume nicht verringert. Weihnachtsbäume, die direkt aus Waldflächen stammen, werden im Zuge notwendiger Pflegemaßnahmen entnommen, um den verbleibenden Bäumen durch einen größeren Standraum ein gesundes Wachstum zu ermöglichen.
So sind die Produzenten in Schleswig-Holstein sind seit Jahren bemüht, in ihren Sonderkulturen den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln zu minimieren, nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus finanziellen Gründen. Dünge- und Pflanzenschutzmittel sind Produktionsmittel, die viel Geld kosten. Klar ist, dass der absolute Verzicht auf Düngung und Pflanzenschutzmittel ohne deutliche Qualitätseinbußen bei gleichzeitig günstigen Preisen für den Kunden nicht möglich ist. Einige Produzenten halten darüber hinaus ihre Kulturen inzwischen ohne den Einsatz von Herbiziden sauber. Sie pflegen ihre Weihnachtsbaumkulturen mechanisch oder durch Beweidung mit einer besonderen Schafrasse, Gänsen und Schweinen. Vielfach finden auch kombinierte Verfahren Anwendung.
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