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Samstag, 01. November: Allerheiligen
Sonntag, 02. November: Allerseelen
Allerheiligen ist der Gedenktag für alle Heiligen, die keinen eigenen Namenstag besitzen. Es ist also ein Festtag, und kein Trauertag. Allerdings steht das Fest in Zusammenhang mit Allerseelen, dem Tag nach Allerheiligen, an dem man für die Toten betet, die im Gegensatz zu den Heiligen noch nicht in der ewigen Herrlichkeit Gottes sind.
Aus beiden Festen, die von katholischen Gläubigen begangen werden, hat sich im Volksglauben der Tag des Totengedenkens entwickelt. Am 1. November gehen die Gläubigen zu den Gräbern ihrer verstorbenen Angehörigen, entzünden eine Kerze und legen Blumen oder Gestecke nieder. An fast allen Orten werden am Allerheiligentag die Gräber gesegnet, indem der Priester über den Friedhof geht und die Gräber mit Weihwasser besprengt.
Sonntag, 16. November: Volkstrauertag
Volkstrauertag, seit 1952 in der BR Deutschland am vorletzten Sonntag vor dem 1. Advent begangener nationaler Gedenktag für die Gefallenen der Weltkriege und der Opfer der Gewaltherrschaft.
Mittwoch, 19. November: Buß- und Bettag
Besonderer Bußtag der evangelischen Kirche am Mittwoch vor dem letzten Sonntag des Kirchenjahres; 1852 erstmals von der Eisenacher Konferenz vorgeschlagen und 1934 von der Evangelischen Kirche in Deutschland EKD) allgemein eingeführt.
Der Buß- und Bettag wurde 1995 in Deutschland in den meisten Bundesländern als gesetzlicher Feiertag abgeschafft; in der Schweiz wird er am 3. Sonntag im September begangen.
Sonntag, 23. November: Totensonntag
Evangelischer Totengedenktag am letzten Sonntag des Kirchenjahrs (seit 1816); später Ewigkeitssonntag genannt. Er ist in gewisser Weise das evangelische Gegenstück zur Feier von Allerseelen. Am Totensonntag ist es üblich, Friedhöfe zu besuchen und dabei die Gräber zu schmücken. So wird an diesem Gedenktag der Entschlafenen aber auch auf die Auferstehung der Toten hingewiesen.
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