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Die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP), Bonn, meldet für das Jahr 2002 ein Ausgabenminus im Segment Schnittblumen (Marktvolumen: 2,1 Mrd. EUR) von rund sechs Prozent. Bei der Grabbepflanzung, aber auch bei Gestecken lagen die Ausgaben sogar zweistellig unter dem Vorjahresniveau. Bei Blumensträußen kam es zu deutlichen Verschiebungen bei den Einkaufsstätten. Während die Umsätze im Blumenfachhandel um neun Prozent sanken, stiegen sie im Lebensmitteleinzelhandel um durchschnittlich zwei Prozent, in Discountern um mehr als fünf Prozent. Auch Gärtnereien und Gartencenter verzeichneten leichte Zuwächse (ein bis drei Prozent). Zu beachten ist, dass Verbrauchern nicht eindeutig zwischen Blumenfachgeschäft, Gärtnerei und Gartencenter unterscheiden.
Bei Zimmerpflanzen (Marktvolumen: 710 Mio. EUR) stiegen die Verbraucherausgaben deutlich vor allem bei blühenden Topfpflanzen (12 Prozent). Blumenfachgeschäfte verloren fast drei Prozent des Marktes, Baumärkte gewannen 1,3 Prozent hinzu, der LEH 0,7 Prozent. Gärtnereien und Gartencenter gewannen in geringem Umfang Marktanteile.
Ebenfalls zu den Gewinnern des Jahres 2002 zählten Stauden (zehn Prozent) und blühende Zwiebelpflanzen. Der Verkauf von Beet- und Balkonpflanzen war dagegen rückläufig (minus fünf Prozent).
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| Blumengroßmarkt Hamburg / AL |
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