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Outdoor-Saison 2001 - Der Sommer beginnt
Statistiken belegen es, Praktiker erfahren es Jahr für Jahr anhand der Umsatzzahlen: Das Geschäft mit Outdoor-Pflanzen - von Pelargonien & Co. bis zu exklusiven Kübelpflanzen - gehört zu den Bereichen in der Grünen Branche, die auf Zuwachs ausgerichtet sind. Knapp ein Drittel des "grünen" Gesamtumsatzes entfällt auf das Segment "Outdoor-Pflanzen". Das Interesse der Verbraucher an der blumigen Gestaltung von Balkonen, Terrassen und Gärten wird nicht zuletzt durch die Veröffentlichungen in vielen Wohn-, Einrichtungs-, Lifestyle- und Gartenzeitschriften geweckt.
Vielfalt statt Einfalt
Ebenso vielfältig wie das Spektrum an Beet- und Balkonpflanzen sind auch die Möglichkeiten, diese Produkte anzubieten. Ob als Einzelpflanzen, in Form von bepflanzten Gefäßen oder Hanging Baskets. Mobiles Grün: Eine enorme Spannbreite verbirgt sich hinter den simplen zwei Worten "Mobiles Grün". Gemeint ist damit sowohl die saisonal bepflanzte Schale für Balkon und Terrasse als auch der große Kübel mit Dauerbepflanzung für Gärten, städtische Hinterhöfe, Einkaufspassagen oder öffentliche Parks.
Hanging Baskets: Klassisches Vorbild der "schwebenden Gärten" sind die in England seit der viktorianischen Zeit bekannten und sehr geschätzten "hanging baskets". Sogar in der Metropole London gehören diese üppig bepflanzten Gefäße das ganze Jahr über zum Stadtbild. Blühendes, in schwebender Höhe - an Terrassendecken, Pergolen oder extra konstruierten Gestellen aufgehängt, sind richtige Eye-catcher. Im Gegensatz zur Ampel, die oft nur eine Bepflanzung von oben zulässt, können die Körbe zusätzlich seitlich und von unten bestückt werden. Diese Form der Pflanzenpräsentation eröffnet eine Vielzahl neuer, individueller Gestaltungsmöglichkeiten. Übrigens: Die Hanging Baskets wurden bereits im Fernsehen vorgestellt und werden auch vermehrt in den Printmedien propagiert. Daher ist mit einer verstärkten Verbrauchernachfrage zu rechnen.
Vielfalt im Kasten: Es ist kein Problem, für jeden Balkon - ob sonnig, halbschattig oder auch schattig gelegen - individuell bepflanzte, gestaltete Balkonkästen anzubieten. Mit verkaufswirksamen Namen versehen - versteht sich. Mit 'Oma Elfriedes Kräuterglück', 'Naschkasten', 'Sommerwiese' oder 'Dornröschen' bietet man nicht nur schlichte Pflanzenzusammenstellungen, sondern Pflanzengeschichten an.
Lust auf Kräuter: Aromatisch duftende Kräuter haben sich auf Balkonen, Terrassen und in Gärten längst einen feste n Platz erobert. Ihre besonderen Pluspunkte: Kräuter sprechen alle Sinne an, viele überzeugen auch mit schönen Blüten und sie lassen sich prima mit Sommerblumen und Stauden kombinieren. Die Präsentation "Lust auf Kräuter" kann von der kleinen, niedrigpreisigen Einzelpflanze, etwa Schnittlauch, Petersilie, Bohnenkraut oder Thymian in einem dekorativen, lustig-bunten Blumentopf, bis hin zum großen, hochwertigen Terra-Pflanzkübel, bestückt mit einer Palette edler "Südländer" reichen. Kein Problem also, für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel geeignetes "Outdoorgrün" anzubieten.
Eisheilige - Kalt erwischt
Und wenn die Sonne ab Mitte ab April noch so verführerisch vom Himmel strahlt, warnen erfahrene Praktiker davor, bereits dann den Sommerflor zu pflanzen. Denn bis zu den sogenannten Eisheiligen, kann es noch mal so richtig kalt werden. Mit dem Begriff "Eisheilige" werden die Tage vom 11. bis 13. Mai in Norddeutschland bezeichnet. Sie wurden den Heiligen Mamertius, Pankratius und Servatius gewidmet. Der Hintergrund: In dieser Zeit treten häufig die letzten kräftigen Kaltluftvorstöße mit entsprechenden Nachtfrösten auf. Ebenfalls in die Kategorie dieser gefürchteten Spätfröste fällt die sogenannte kalte Sophie (15. Mai).
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| Angelika Langley (flower@t-online.de) |
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