Gute Nachrichten ...




... sind nach all den "bad news", die uns in den vergangenen Monaten geradezu überflutet haben, ein notweniger motivierender Antrieb, um aufzuatmen und wieder neu durchzustarten.

 
Die erste gute Nachricht für die gesamte grüne Branche ist: Die geplante Erhöhung der Umsatzsteuer auf gartenbauliche Produkte von bisher sieben auf zukünftig 16 Prozent ist vom Tisch. Dies haben Bundestag und Bundesrat in ihren Sitzungen am Freitag, 11. April, in Berlin entschieden. Der Zentralverband Gartenbau und seine Mitgliedsverbände, der Fachverband Deutscher Floristen, der Bund deutscher Baumschulen sowie viele Kreisgruppen und einzelne Unternehmer (darunter auch der Blumengroßmarkt Hamburg) haben erfolgreich in die politischen Diskussionen eingegriffen und die schlüssigen Argumente an vielen Stellen vorgetragen. Das konsequente, gemeinschaftliche Vorgehen hat schließlich zum Erfolg geführt.

Zweite gute Nachricht für alle "Grünen": Das Betriebsausgaben-Abzugsverbot für Geschenke ist gekänzelt. Es bleibt die bisherige Regelung bestehen. Das bedeutet: Geschenke sind weiterhin bis 40 Euro pro Empfänger und Jahr als Betriebsausgaben abzugsfähig.

Dritte gute Nachricht: Ab 1. Juni gilt das modifizierte Ladenschlussgesetz. Das heißt, dass von Montag bis Samstag alle Geschäfte generell von 06.00 bis 20.00 Uhr (zum Verkauf) geöffnet sein dürfen. In der Alltagspraxis wird jeder Blumenfachhändler sicherlich eruieren müssen, welche Ladenöffnungszeiten für ihn lukrativ sind. Positiv ist in jedem Fall die Option, die rechtlichen Verkaufszeiten voll und ganz ausschöpfen zu dürfen.

Neben den für die grüne Branche positiven gesellschaftlichen Trends wie Cocooning, Clanning und Wellness sind die genannten gesetzlichen Regelungen gute Gründe, mit etwas mehr Optimismus in die Zukunft zu schauen.