| |
Die Blütenfarben bewegen sich auf der Skala zarter Pastelltöne, deren liebliche, süßliche Aussage dann aber durch fluoreszierende Farben oder grelle Akzente gebrochen und verfremdet wird. Leuchteffekte können auch durch grelle Blütenfarben, Accessoires oder Bindematerial hervorgerufen werden. Die Anmutung der sweet crystal-Arrangements lebt von Gegensätzen wie gerade und kantig, kristallisiert und gepudert, ruhig und intensiv, romantisch und vibrierend.
Die Hauptrolle im Frühjahr spielen üppige, gerüschte Nelken, Tulpen in ruhigen Pastellnuancen oder fluoreszierenden Farben, kleine, weiße Amaryllistrompeten und fast grafisch geformte Gerbera mit ihrem immensen Farbspektrum sowie zarte Narzissen und duftige Wolken kleiner Meerlavendelblüten.
Die Sträuße erscheinen entweder luftig, locker und ungezwungen oder sie zeigen kompakt gebunden einen strengen formalen Aufbau. Die kleinen unkonventionellen Sträuße können spielerisch in einer rhythmischen Parade in identischen Vasen stehen; die Arrangements wecken oft den Eindruck einer Zuckerbäckertorte oder eines Biedermeierbouquets. Die Blüten sind die Hauptakteure, dekoratives Beiwerk tritt etwas in den Hintergrund.
Auf einen Blick
Die Farben
Trendnuancen dieses Frühlings sind sanfte Pastelltöne, allen voran das zarte Rosé. Lange Zeit war es fast schon verpönt, jetzt erobert es wieder die Gunst der Verbraucher. Aufmerksamkeitsstark werden die Pastellnuancen durch die Kombination mit fluoreszierenden oder sehr grellen Akzenten.
Die Materialien
Trendig im Frühling 2003 sind Gefäße aus edlem, geschliffenem Kristall sowie einfacherem gefärbtem und transparentem Glas sowie Milchglas. Hinzu kommen Gefäße aus Porzellan und feiner Keramik sowie mattem Kunststoff. Sie haben eine gradlinige, moderne Anmutung. Bei den Stoffen geben Baumwolle und Popeline sowie zarte Spitzen den Ton an.
Die Trendblumen
Wer einmal einen Blick auf die propagierten Trendblumen der vergangenen drei Jahre wirft, wird feststellen, dass stets Hauptumsatzträger der Saison in den Mittelpunkt gestellt werden. Allerdings nicht im Umfeld der Jahre zuvor, sondern anders, nämlich trendgemäß, gestylt. Denn es ist immer das Überraschende, was den Verbraucher zum Kauf anregt. Er kennt die Gerbera, die Nelke, die Tulpe, die Narzisse starkfarbig und frühlingsbunt, in zarten Pastellnuancen wirken die Klassiker aufregend neu.
In den ersten Monaten dieses Jahres stehen folgende Schnittblumen im Blickpunkt des Interesses:
- Tulipa (Tulpe) - Kultblume des Frühlings
- Dianthus (Nelke) - Klassiker in neuen Farben
- Hippeastrum (Ritterstern) - imposante Blütenpracht
- Gerbera - Eleganz neu in Pastell
- Narcissus (Narzissen) - zart duftender Frühlingskult
- Limonium (Meerlavendel) - mehr als nur füllendes Beiwerk
Die Trendpflanzen
Auch hier sind es - wie bei den Schnittblumen - Hauptumsatzträger der Saison, die in einem überraschenden Outfit zu Trendpflanzen avancieren.
Zu "sweet crystal" passen vor allem
- Convallaria majalis (Maiglöckchen) - Romantik pur mit zartem Duft
- Hyacinthus orientalis (Hyazinthe) - pastellfarbene, duftende Solisten
- Stephanotis floribunda (Kranzschlinge) - filigrane Pflanze mit zartem Frühlingsduft
- Fittonia 'Bianco Verde' (Fittonie) - zauberhaft Frühlingsblüher
- Medinilla magnifica (Medinilla) - exotische Schönheit
|
|
|