Silvester


Tag der Glückssymbole

Am letzten Tag im Jahr haben Glückssymbole Hochkonjunktur. Wer zu einer Silvesterparty oder einem gemütlichen Beisammensein eingeladen ist, bringt als Gastgeschenk gern etwas symbolisches Glück mit. Der Blumenfachhandel hat da genau das passende Angebot. Mit "ruß"geschwärztem Schornsteinfeger, glänzendem Hufeisen, rosafarbenem Ferkelchen, rot-weißem Fliegenpilz, schwarzgepunktetem Marienkäfer oder blankpoliertem Pfennig (der auch nach Einführung von Euro und Cent ein "Pfennig" bleiben sollte) wird jede Pflanze, jeder Einzelblüte, jeder Blumenstrauß zu einem "Glückspräsent".

 
Glückspflanzen

Es gibt aber neben den Accessoires auch spezielle Glückspflanzen, deren Bedeutung als solche man viel stärker propagieren sollte. Denn "Glück verschenken" ist (nicht nur am 31. Dezember) ein ganz starkes Verkaufsargument.

Bereits seit vielen Jahrhunderten gelten Azaleen in China und Japan als Glückssymbole und stehen für ein langes Leben. Nur wenige blühende Topfpflanzen besitzen den Charme der Azalee. Der hölzerne Stamm verleiht ihr das Aussehen eines kleinen Glücksbaumes. Ihr Farbspektrum umfasst viele Nuancen von Rottönen über Rosa, Violett, Lachs und Weiß bis hin zu mehrfarbigen Blütenformen. Die Blütezeit der Azalee - von August bis April - macht diese Glückspflanze gerade in den dunkleren Monaten so beliebt. Azaleen gibt es von "Mini" bis "Maxi" - für jeden Geldbeutel also das passende Präsent.

Auch der Efeu, sehr beliebt unter den grünen Zimmerpflanzen, gehört in die Symbolkategorie. Dieser anspruchslose Kletterer bringt Glück und Segen ins Haus und prophezeit Kraft und Stärke in allen Lebenslagen.

Die Kamelie, verspricht das Glück langandauernder Freundschaft und Harmonie.

Der Klee darf in dieser kleinen Aufzählung natürlich nicht fehlen. Der Glaube daran, dass vierblättrige Kleeblätter Glück bringen, ist bereits sehr alt und von Europa bis Amerika gleichermaßen verbreitet. Seinen Aufstieg als Glücksbringer Nummer 1 verdankt das Kleeblatt einer ganz natürlichen Eigenschaft: Vierblättrige Kleeblätter sind in der Natur sehr selten zu finden. Unter das Kopfkissen gelegt, soll Glücksklee sogar sagenhaft schöne Träume bringen und getrocknete Kleeblätter in Schulbüchern sollen bessere Noten sichern.

Glückskult in Asien

Die Glücksboten Nummer 1 in Asien sind die Stiele von Dracaena sanderiana. Sie halten jetzt auch in unseren Breitengraden unter der Bezeichnung "Lucky Bamboo" Einzug. Die kahlen Stämme haben viel Ähnlichkeit mit Bambuspflanzen, gleichen aber auch dem Equisetum, wenn sie nicht neben den geraden auch spiralförmige Stiele besäßen. 'Lucky Bamboo' wird als Schnittgrün und als Topfpflanze gehandelt. Im Laufe der Zeit bilden die Stiele, genau wie bei einer Yucca, Seitentriebe.