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Vor allem besondere Form dieser Blume und die (in der Pflanzenwelt sonst recht seltene) blaue Farbe sind verantwortlich für ihre Popularität. Die wichtigste Sorte ist 'Delft Blau' gefolgt von 'Anne Marie' (beide blauviolett). Die beliebteste rosafarbene Sorte ist 'Anna Lisa', die meist verkaufte weiße Sorte heißt 'Carnegie'. 'Gypsy Queen' ist die einzige lachsfarbene Schnitthyazinthe. Bei den gelben Sorten ist nur 'Yellow Queen' bekannt.
Bemerkenswert ist der Zusammenhang zwischen Blüten- und Zwiebelfarbe. Bereits vor dem Aufblühen kann festgestellt werden, welche Farbe die Blüte haben wird. Weiße Zwiebeln blühen auch weiß, rotblaue Zwiebeln entwickeln blaue Blüten. Bei den lachsfarbenen Hyazinthen ist die Zwiebel cremerosa, bei den gelb blühenden weiß mit rosafarbenem Schimmer. Angenehm und verkaufsfördernd ist der intensive Hyazinthenduft, der bei den blauvioletten Sorten am stärksten ausgeprägt ist.
Für die Kultur von Schnitthyazinthen werden die kleineren Zwiebeln genutzt, sonst werden die Stiele zu schwer. Die Blumen werden geerntet, wenn sich die ersten kleinen Einzelblüten vom Stiel lösen und die Blütentraube sich deutlich zu färben beginnt. Häufig werden die Schnitthyazinthen mit Zwiebelboden am Stiel angeboten. Durch die Wurzelreste können die Blumen gut Wasser aufnehmen. Wenn ein Teil des Stieles entfernt wird, verschleimt dieser, was wiederum die Wasseraufnahme hemmt. Im Gegensatz zu anderen Schnittblumen sollten Hyazinthen darum nicht angeschnitten werden. |
| Angelika Langley (flower@t-online.de) |
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